Fürchtet euch!
In Basel herrscht Strassenkrieg. Und die BaZ führt akribisch Kriegstagebuch. Hier die letzten Einträge: 24.10.: „Unhold an der Herbstmesse festgenommen“, „24.10.: „Gewaltnacht im Baselbiet“, 25.10. „Eine Häufung von Raubüberfällen“, 25.10.: „Sehr hoher Anteil Illegaler in der Schweiz“, 28.10.: “In den Händen eines Mörders”. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die BaZ nicht von Gewalttaten … Weiterlesen
Geissen-Sitting
Nein, das ist nicht der neueste Trend aus New York. Geissen-Sitting gibt’s bisher nur in Basel. Auf halber Strecke zwischen der Alp und Frankfurt macht Heidi (Carolin Schär) einen Zwischenstopp. Doch bis sie es schafft, die Strasse mit den Geissen im Gleichschritt à la Beatles auf der Abbey Road zu überqueren, braucht’s noch ein bisschen … Weiterlesen
Reich sein ist alles
Die Ghettos des 21. Jahrhunderts sind in dieser Woche am Theater Basel nicht nur in „Waisen“ ein Thema: In der Redereihe „Wohin treibt die Schweiz?“ spricht der Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder am Dienstag, 26. Oktober im Schauspielhaus über die Ghettos der Schweizer Superreichen und den Stacheldraht, der in der hiesigen Soft-Deluxe-Variante aus mehrlagigen Geldschichten besteht. … Weiterlesen
Ich bin das Ghetto
Ist der Mensch eine Black Box? Oder ein White Cube? In „Waisen“, dem neusten Stück des englischen Dramatikers Dennis Kelly, das am Theater Basel ab sofort auf dem Spielplan steht, sitzen drei Menschen in einem hellweissen Raum, während draussen und in ihnen alles schwarz ist. In Elias Perrigs Inszenierung ist die Welt draussen zu gefährlich, … Weiterlesen
Der Brad Pitt in uns
Wir mussten es aus der „Gala“ erfahren, und ohne Beweisfoto hätten wir es auch nicht geglaubt: Schauspieler des Theater Basel schaffen es bis nach Hollywood! Und zwar nehmen sie gleich den direkten Weg in die Unsterblichkeit des Hochglanzes, den an der Seite von Angelina Jolie. Die scheint ein bisschen verwirrt zu sein: Brad Pitt sieht … Weiterlesen
In Christoph Marthalers Sprachlabor
Niemand weiss etwas Genaues. Der Probenbeginn von Christoph Marthalers und Anna Viebrocks neuem Projekt „Meine faire Dame“ ist eigentlich auf 14 Uhr angesetzt. Doch niemand hat Marthaler bis jetzt im Haus gesichtet. Niemand weiss, wo die Probe stattfinden soll. Niemand hat die Schauspieler oder den Sänger Michael von der Heide gesehen, und letzteren hätte man … Weiterlesen
Die Dramaturgie auf der Couch
Ist der Job des Dramaturgen existentiell, existentiell wichtig oder doch eher existentialistisch? Wenn Chefdramaturg Martin Wigger sich das von Neuem fragt, verzieht er sich in die „Existentialisten-Ecke“ hinter seinem Schreibtisch. Die Frage, die dann in seinem Kopf kreist, ist immer dieselbe: „Was ist ein Dramaturg?“ Bei der Antwort hilft ihm der polnische Kritiker und Shakespeare-Kenner … Weiterlesen
Anspiel, Endspiel
Es hat kein Ende mit dem Ende. Das alles hatten wir schon: Das Ende der Geschichte (Francis Fukuyama), das Ende der grossen Erzählungen (Jean-François Lyotard), die Enden der Parabel (Thomas Pynchon) und das Ende der Welt (Uriella, Bruce Willis und andere). Nach dem Ende harren wir meistens der Dinge, bis aus dem Ende ein Post … Weiterlesen
Durstig in Basel-Land
Schauspieldirektor Elias Perrig und Chefdramaturg Martin Wigger nahmen sich neulich einen Nachmittag Zeit. Setzten sich an einem schönen Herbsttag ins Auto, fuhren über (Basel-)Land und zogen dort von Kneipe zu Kneipe. Das klingt nun nicht gerade nach Dienstreise. War es aber: „Durst“, der fabulierende irische Einakter von Flann O’Brien, ist nämlich ein Stück, das nicht … Weiterlesen
Das läggerlet kei Geiss weg
Es war kein Geissen-Casting nötig. Dass Oskar, Felix und Morbechai die Schönsten, Talentiertesten und Geeignetesten für die Rollen von Schwänli, Bärli und Schneehöppli in Johanna Spyris “Heidi”, dem neuen Kinderstück des Theater Basel, sein würden, haben sie uns schnell klar gemacht. Ihre Mittel: Flauschiges Fell, neckisches Kopfneigen und zutrauliche Blicke. Der Geissenpeter (Lorenz Nufer) war … Weiterlesen









