Play it fast, Sam

Thilo Sarrazin war auf Leserreise in der Schweiz. Vor einem verschworenen Kreis von Anhängern gab er am Sonntagabend im Klosterberg 6 nicht nur seiner Enttäuschung über die Dönerisierung von Basler Läggerli und Gewürzfladen Ausdruck, sondern auch einige wenige rare Autogramme. Und sagte schöne Sätze wie: „Migration kann und soll weiterhin möglich sein“, „Über allen Gipfeln ist Ruh“ und: „Auch wenn es die Schweiz nicht mehr gibt, wird sie weiterhin bewohnt sein.“

Vermutet wird jedoch, dass Thilo Sarrazin nicht nur sein tiefschürfendes Gedankengut teilen, sondern auch sein tiefverschüttetes Gengut aktivieren wollte: Mit ein bisschen Fantasie, was der gute Thilo ja zweifellos hat, ist es von Sarrazin zu Sarasin nicht weit. Sarasin ist bekanntlich ein gute Adresse in Basel, und Thilo mit Bankenjobs nicht unvertraut. Ob sich da eine Bewerbung, getarnt als Familientreffen, anbahnt? Sonst bleibt ja noch immer die Buchhalterstelle im Amt für Abfallwesen. Oder Hartz IV – obwohl, das ist ja nur was für Ausländer.

Thilo Sarrazin in Basel – das war die erste Folge von „Fast Play“, Antje Schupps Format für schnelle Zeiten. Ein Abend Bastian Heidenreich, einem nicht ganz selbstklebenden Schnurrbart, einem islamisiertem Heidi, bedrohlich flackernden Perserteppichen und einem Koffer voller Kuscheltiere. Play it again, Thilo!

Für weitere genealogische Forschungen konsultiere man den  Stammbaum der Familie Sarasin.

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